Die Pizza hat eine jahrtausendealte Geschichte, die als einfaches Fladenbrot im antiken Mittelmeerraum (Griechenland, Rom, Ägypten) begann. Ursprünglich ein Arme-Leute-Essen, entwickelte sich die moderne Pizza im 18. Jahrhundert in Neapel, als die Tomate nach Europa kam. Die legendäre Margherita entstand 1889, gefolgt von einem globalen Siegeszug.
Die Geschichte der Pizza ist eine faszinierende Reise vom einfachen Fladenbrot der Antike zum globalen Lieblingsgericht.
Die drei großen Ären der Pizza
Die Antike: Die Vorläufer
Bereits vor ca. 3.000 Jahren backten Ägypter, Griechen und Römer flache Teigfladen auf heißen Steinen. Die Griechen belegten ihr Plakous bereits mit Öl, Kräutern und Käse, was der heutigen Focaccia sehr nahekam.
Das 18. Jahrhundert: Die Geburt in Neapel
Neapel gilt als die wahre Wiege der modernen Pizza. Im 18. Jahrhundert wurde sie dort als schnelles, günstiges Essen für die Arbeiterklasse populär.
- Die Tomate zieht ein: Erst nachdem die Tomate aus Amerika nach Europa kam, entstand die Kombination aus Teig und roter Soße.
- Erste Pizzerien: Die Antica Pizzeria Port’Alba eröffnete 1738 und gilt als eine der ältesten der Welt.
1889: Der Ritterschlag durch Königin Margherita
Der Legende nach kreierte der Pizzaiolo Raffaele Esposito 1889 drei Pizzen für Königin Margherita von Savoyen. Ihr Favorit war die Variante in den Nationalfarben Italiens: Rot (Tomate), Weiß (Mozzarella) und Grün (Basilikum) – die Geburtsstunde der Pizza Margherita.
